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Zulassungsverfahren

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So lösen Sie Zulassungshürden

Hauptuntersuchung fällig: Dann muss das Zulassungsverfahren bei der Behörde eingeleitet werden – Fahrzeugpapiere werden erst ausgestellt, wenn eine gültige Hauptuntersuchung vorliegt.

Betriebserlaubnis erloschen (Fz. war mehr als 18 Monate stillgelegt, „Brief ist erloschen!“): (Wieder-)Zulassungsverfahren nach § 27 Abs. VII StVZO bei der Behörde einleiten. Ein anerkannter Sachverständiger einer Prüforganisation, z.B. GTÜ, erteilt nach Begutachtung (und nach Beseitigung beanstandeter Mängel) neue Betriebserlaubnis und erstellt neue Zulassungsbescheinigung. Behörde händigt Zulassungsbescheinigung I und II aus.

Brief/Zulassungs-bescheinigung verschollen: Verfahren nach § 25 Abs. 2 StVZO. Behörde stellt neue Zulassungsbescheinigung aus. Voraussetzung u.a.: Einholung der Auskunft aus dem zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), dass das Fahrzeug nicht als gestohlen gemeldet ist.

Brief/Zulassungs-bescheinigung wurde für das Fahrzeug noch nie ausgestellt (z.B. im  Ausland zugelassen): Zulassungsverfahren bei der Behörde einleiten; Auskunft aus dem zentralen Fahrzeugregister des KBA einholen, dass Fz. in Deutschland noch nie zugelassen war, bzw. nicht als gestohlen gemeldet ist. Benötigt werden zudem die technischen Daten für die Ausstellung der Zulassungsbescheinigung. Gegebenenfalls kümmern sich die Prüforganisationen, aber auch die historischen Abteilungen der Fahrzeughersteller sowie Markenclubs (z.T. gegen Kostenpauschale) um die Beschaffung. Ein anerkannter Sachverständiger einer Prüforganisation, z.B. GTÜ, erteilen nach Begutachtung (und nach Beseitigung beanstandeter Mängel, wozu auch die Nachrüstung von Blink- und Warnblinkanlage sowie Diebstahlsicherung gehören kann) die Betriebserlaubnis. Aushändigung von Zulassungsbescheinigung I und II über die Behörde. 

Das H-Kennzeichen: Eingangsuntersuchung durch einen anerkannten Sachverständigen einer Prüforganisation, z.B. GTÜ

Das rote 07er-Kennzeichen: Es ist ein Eigentumsnachweis in geeigneter Form, aber nicht unbedingt ein Fahrzeugbrief erforderlich. Eine gültige Hauptuntersuchung ist nicht vorgeschrieben, in einigen Bundesländern werden aber Nachweise zur Verkehrssicherheit in verschiedener Form gefordert, z.B.: „Vollgutachten“, Hauptuntersuchung, Datenblatt, Verehrssicherheitsprüfung (§17 StVZO). Ab Inkrafttreten der neuen FZV (1.3.2007) Eingangsuntersuchung wie bei H-Kennzeichen. Vorzulegen ist weiterhin ein polizeiliches Führungszeugnis sowie ein Auszug aus dem Punkteregister des KBA.



Zulassungsverfahren

Der Idealfall: Sie erwerben ein für den Straßenverkehr zugelassenes Fahrzeug mit Saisonkennzeichen, historischem oder regulärem Kennzeichen und gültiger HU-Plakette. Die Zulassung ist so einfach wie bei einem üblichen Gebrauchtfahrzeugkauf: Zur Behörde mitzubringen sind Kraftfahrzeugbrief und -schein (bzw. die Zulassungsbescheinigungen), die bisherigen Kennzeichen, Personalausweis und die Versicherungsbestätigung. Nach Prägung neuer Kennzeichen (nur bei Änderung von Zulassungsbezirk oder Ruhezeitraum der Saison-Zulassung) kann der Oldtimer umgehend in Betrieb genommen werden.

Selbstredend geht es nicht immer so geradlinig zu, längere Stilllegungszeiten oder nicht komplette Papiere erfordern spezielle Lösungen. Wie diese aussehen können, zeigt die nachfolgende Übersicht.

Weil der Ablauf in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sein kann, sollte man sich im konkreten Fall direkt bei der örtlichen Zulassungsstelle bzw. dem Straßenverkehrsamt informieren. Inwieweit Änderungen am Fahrzeug für die Erteilung der Betriebserlaubnis nötig sind (was bei einem in Deutschland noch nie zugelassenen Fahrzeug der Fall sein kann), klärt man am besten vorab mit einer technischen Prüfstelle.